Kleine Künstler – große Wirkung

In der letzten und Anfang dieser Woche machten sich unsere 5.-Klässler an verschiedenen Tagen morgens zweimal auf den Weg zur Schule: Zuerst zur LuWi und dann ging es zu Fuß weiter zur nächsten Schule, einer Schule ganz besonderer Art, nämlich zur Kunstschule „Kunstwerk“ in der Krausenstraße in der Südstadt.

Dort erwartete die  Schülerinnen und Schüler ein im wahrsten Sinne des Wortes bunter Vormittag, an dem sie nach Herzenslust an fünf Stationen zum Thema „Farben“ ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten. Nicht Arbeitsblätter und enggeführte Aufgaben lagen auf den Tischen, sondern Materialien, die dazu verlockten, Farben und Formen auf Papier zu bringen oder auch aus Folien oder Tonkarton zu schneiden und zu kleben. Manch eine(r) vertiefte sich in sein entstehendes Kunstwerk so sehr, dass er oder sie die ganzen Stunden an nur einer einzigen Station verbrachte, andere wechselten neugierig und interessiert von Tisch zu Tisch. Das Motto war: (Sich) immer wieder neu ausprobieren, ohne Hemmungen mit  Formen und Farben (oder auch mal mit schwarz-weiß) zu hantieren, sich nicht um richtig oder falsch kümmern. Denn das gab es nicht! Heraus kamen bei der Arbeit bei jedem der kleinen Künstlerinnen und Künstler viele bunte Ergebnisse mit großer Wirkung!

Im Laufe des kurzweiligen Vormittags füllten sich eine große Mappe und ein ebensolcher Karton zusehends mit Bildern und Basteleien, die den Weg wieder mit zur LuWi und weiter mit nach Hause nehmen sollten. In manchen Fällen musste dann sogar am Tag danach noch das ein oder andere Elternteil sein Kind mit seinem „Oeuvre“ von der Schule abholen, weil dieses partout nicht im Schulrucksack zu transportieren ging.

(B. Holle-Efing)