Erasmus+ zu Gast in der Ludwig-Windthorst-Schule

Für alle Beteiligten war es eine aufregende und abwechslungsreiche Woche:
Von Sonntag bis heute, insgesamt 6 Tage, wehte ein internationaler Wind durch unsere LuWi. Im Rahmen des Erasmus+ Projekts von 2017 – 2019, in dem die LWS die projektführende Schule ist, haben wir vom 17. bis 23. März 2019 jeweils 6 Schüler(innen) und 2 Lehrkräfte aus Norwegen, Finnland und England als Gäste begrüßen dürfen.
Das Projekt mit dem Namen “Fairplay: Peace and tolerance through S.P.O.R.T.S” beinhaltet nicht nur Fairplay als Teil einer jeden Sportart, sondern auch das Erfinden eigener Sportarten, intensive Auseinandersetzung mit gesunder und nachhaltiger Ernährung und Aussicht auf mögliche Berufsperspektiven im Sport- und Ernährungsbereich.
Im Rahmen unserer “German Week” haben wir nicht nur die bei uns an der Ludwig-Windthorst-Schule erfundene Sportart “German Parcours” trainiert und ein Turnier ausgetragen, sondern auch unter Gesundheits- und Fitness-Aspekten das VW Werk in Wolfsburg und die HDI Arena von Hannover 96 besucht, einen informativen Ausflug nach Hamburg gemacht, Interviews mit dem NDR über Politik und unser Projekt geführt, eine eigens von unseren Schüler(innen) entwickelte Maschsee-Rallye bestritten und eine norwegische MOT-Stunde mitgemacht: MOT ist norwegisch und bedeutet Mut. Es geht dabei um den Mut zum Leben, Mut auch einmal “NEIN” zu sagen und den Mut, sich zu kümmern: nicht nur um sich selbst, sondern auch um seine Mitmenschen und die Umwelt. Ein tolles, nachhaltiges und sehr erfolgreiches Unterrichtsfach, welches in Norwegen seinen Ursprung hat.
Das große Finale fand gestern während des Tages der offenen Tür statt: in der Sporthalle haben wir gemeinsam alle vier während des Projekts erfundenen Sportarten als große Olympiade ausgetragen. Der große Gewinner war Norwegen, aber auch das Luwi-Erasmus+-Team hat einen Pokal gewinnen dürfen.

Aber nicht nur das intensive und sportliche Arbeitsprogramm stand für unsere Schülerinnen und Schüler als Projektziel im Vordergrund, sondern ebenso das Miteinander, das Kennenlernen neuer Gastschüler(innen), sich überraschend schnell daran zu gewöhnen, Englisch im Alltag zu sprechen und natürlich neue Erfahrungen zu machen.
Denn eines ist für unser Erasmus+ Projekt uns allen ganz wichtig: eine unvergessliche, internationale und faire Woche miteinander zu verbringen, einmalige Erinnerungen zu sammeln und vielleicht sogar einen kleinen Schritt in eine spätere Zukunft zu wagen: Stück für Stück und Erfahrung für Erfahrung mit neuen Herausforderungen zu wachsen.

(B. Kahlert)

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