Zeitgeschichte aus erster Hand – Jochen Stern zu Gast in der Ludwig-Windthorst-Schule

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Zeitgeschichte aus erster Hand – die erfuhren Schüler und Schülerinnen bei einem Besuch des Zeitzeugen Jochen Stern im Unterricht.

Jochen Stern wurde 1928 in Frankfurt an der Oder geboren. 1947 wurde er vom sowjetischen Geheimdienst (NKWD) wegen angeblicher Zugehörigkeit zu einer Spionageorganisation und wegen vermeintlicher antisowjetischer Propaganda verhaftet. 1948 wurde Stern zu 25 Jahren Zwangsarbeit in der Justizvollzugsanstalt Bautzen verurteilt und 1954 in die Bundesrepublik entlassen. Dort holte er das Abitur nach und begann ein Studium der Rechtswissenschaften. Danach wurde er Schauspieler. Während seiner mehr als fünfzigjährigen Bühnentätigkeit hat er in diversen Theaterstücken auf deutschen Bühnen mitgewirkt. Einem größeren Publikum wurde Stern durch zahlreiche TV-Produktionen und durch Kinofilme wie „Good Bye Lenin“ und „Aimee und Jaguar“ bekannt.

Jochen Stern war von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an die Ludwig-Windthorst-Schule vermittelt worden.

(S. Heinemann)

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